Guten Tag Frau Hessel,
es ist erfreulich, dass der Verein „Stadtbild“ mehr an die Öffentlichkeit geht.
Als aufmerksame Bürger fällt uns auch die zunehmende Vermüllung auf.
Das beigefügte Foto zeigt den Zustand am Vefassungsplatz.

Von unseren Mitgliedern:
Bank neben Burda Museum
Ist das Kunst oder kann das weg? Baden-Baden „good good life“


Leserbrief an die BNN/BT
Ohne Frage ist sparen bei einer Haushaltssperre angesagt, doch wo setzen wir den Hebel an? Ich habe volles Verständnis dafür, wenn nicht alle Stadtviertel bei der Lichterorgie in der Adventszeit mitmachen, aber die angeblich 1.500. € für die vier Wochen Stromkosten für den Baumes auf dem Oskar-Schlemmer-Platz hätten die Stadtwerke schon locker machen können, der Baum wäre wie in den Vorjahren gespendet worden, wissen die Anwohner.
Wenn ich mir die Vorhaben-Liste der Stadt ansehe, dann frage ich mich, welche Prioritäten sie sich bei den Ausgaben setzt: fast eine Million für eine Art Werbung im LA 8 mit dem Welterbetitel! Großer Gott, was ist da so teuer, wo man noch nicht einmal Miete zahlen muß, und glaubt man im Rathaus wirklich, dass da auch nur ein Tourist mehr deswegen hierher kommt? Im Übrigen kommt es mir vor, als hätten wir davon schon genug, jedenfalls gehe ich am Wochenende nicht mehr ins Zentrum. Was wünscht man sich denn da – Zustände wie in Venedig oder Barcelona? Unserem Einzelhandel hilft man damit sowieso nicht auf die Sprünge, allenfalls noch der Gastronomie, eventuell.
Weiter: eine neue Feuerwehrwache für 100 Millionen; Rastatt, mit etwa gleicher Einwohnerzahl, kann es für. 33 Mill. bauen. Wir leisten uns vier Bürgermeister, Rastatt kommt mit zwei solchen aus, die anderen Fachgebiete werden von wesentlich günstigeren Stabsleitern bewältigt. Neue Straßennamen oder ähnlichen Schnickschnack sollte sich unser Kämmerer in seiner prekären Lage verkneifen.
Bevor die Bäderstadt an die Schließung des einen oder anderen Bades denkt, sollte sie erstmal ihre to-do-Liste durchforsten – allein mit der Sanierung des Hindenburgplatzes hat sie mehr als genug zu tun.
Bauamt: Baustelle
Hier einige Bemerkungen zum „Bauamt“ unserer Weltkulturstadt.
Bezeichnend:
Die Schillerbrücke wurde am 31.07.2024 dem Verkehr übergeben.
Gem. beigefügten Bildern stehen dort, nach über 6 Monaten, noch Absperrgitter.



Der Grund: Auf der Ostseite fehlt offenbar noch eine Türe für die Treppe und ein Zaun.
Außerdem steht da noch ein Elektrokasten, ohne Anschluss, aus der Bauzeit.
Auf der Nordseite, an der Lichtentaler Allee fehlen ca. 6m Maschendsraht.
Außerdem muss dort noch, vieleicht 1 bis 2 Stunden auf der Südseite geschweißt werden.
Hat man das vergessen? Wer ist dafür verantwortlich? Was haben die Abspergitter bisher an Miete gekostet?
Die Konstruktion der Schillerbrücke erinnerte an die 50-iger bis 70-Jahre!
Stahlbeton (als reinstes Kunstwerk) vor Ort und das Ganze wegen Hochwassergefahr 1,20m über
Strassenneveau zur späteren Absenkung.
Die Vieserbrücke wurde mit vorgefertigten Bauelementen gebaut und war, obwohl doppelt so breit dadurch bestimmt nicht teurer, abgesehen vom Oberbelag, als die Schillerbrücke.
Aber so waren z.B. bei der Verlegung des Plattenbelages an der Vieserbrücke ganze 3 Arbeiter aus Osteuropa beschäftigt. Laut Angaben der dortigen Taxifahrer fuhren diese am Donnerstag Abend nach Hause und nahmen am Montag Mittag die Arbeit wieder auf. Daher hat die Geschichte Monate gedauert. Zeitvorgaben des Bauamtes gib es wohl nicht. Es gibt ja genügend Absperrgitter welche einer Weltkulturstadt gut anstehen!!!
Nun will man am Hindenburgplatz mehr als 4 Jahre herummachen. Hat sich beim Bauamt noch nicht herumgesprochen, dass heute, z.B. vergleichbare Autobahnbrücken, (und zwar Brücken für die Autobahnen und nicht nur über die Autobahnen) innerhalb von Tagen abgebrochen und mit vorgefertigten Elementen (inkl. Auflagen) errichtet werden.
Wer entscheidet in Baden-Baden darüber in welcher Konstruktion und zu welchen Kosten diese auszuführen sind? Werden dann auch alternative Bauzeitpläne vorgelegt? Darüber kann doch nur der Stadtrat abstimmen, aber dann müssen auch alle möglichen Alternativen im Detaill auf den Tisch. Aber diese müssen halt auch erarbeitet werden!!
2 Jahre Bauarbeiten am Hindenburgplatz wären wohl das maximale.